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Komfortables Wohnen und Leben in der Natur

Ein Tipp von Metallbaumeister Jörg Pieper

 

Wer hat noch nicht davon geträumt, am Wochenende einfach mal frei zu machen, den Blick gen Himmel zu richten und zu entspannen. Am liebsten auch in dieser Jahreszeit, in der ein Garten nicht wirklich zum Sonnenbaden einlädt.

 

Diesen Traum erfüllen sich viele Menschen mit ihrem eigenen Wintergarten. Denn ein moderner

 

 

Wintergarten verbindet den Wunsch nach komfortablem Wohnen, Ästhetik und einem Leben

in der Natur. Nur durch Glas von der grünen Natur getrennt, ist es in einem Wintergarten möglich,

sich sowohl in den eigenen vier Wänden und gleichzeitig mitten im Grünen aufzuhalten.

Nicht nur Mediziner wissen: Licht hat direkten Einfluss auf den Gesundheitszustand des Menschen.

Vor allem die Psyche kann leiden, wenn Räume zu dunkel sind. Durch einen Wintergarten

entstehen dagegen lichtdurchflutete Räume, die schnell für eine neue Lebensqualität sorgen können.

Eine Lebensqualität, die es erlaubt, in allen vier Jahreszeiten intensiv den Wechsel der Farben

und der Atmosphäre zu erleben. Die Großzügigkeit eines Wintergartens, die Helligkeit und eine

optimale Nutzung der natürlichen Energien schaffen mehr Raum für Freizeit und Wohnen. Und das individuell

nach ihrem Geschmack, denn für alle Wünsche gibt es das passende Wintergartensystem, das den einzigartigen Charakter

eines jeden Hauses unterstreicht. Allerdings bedarf der Erfüllung eines solchen Traumes einiges an

Planung und Beratung, die Sie am besten mit einem Experten vornehmen sollten. Zudem gilt es, einige

Formalien nicht außer Acht zu lassen. Denn Wintergärten sind generell genehmigungspflichtig.

Bevor Sie sich also an die Planung begeben, sollten die baurechtlichen Fragen geklärt sein.

Sind in dieser Hinsicht alle Weichen gestellt, geht es daran, wichtige Entscheidungen zum

Bau des Wintergartens zu treffen, um den Wintergarten auch ganz auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.

Mit dem Standort entscheiden Sie zum Beispiel über die Intensität des Einfalls von Licht und

Sonne. Das Material, genauer gesagt die Verglasung und der Werkstoff für den Unterbau, ist eines

der wichtigsten Kriterien für einen bewohnbaren Wintergarten. Erst die Kombination schafft dieses

unnachahmliche Gefühl draußen und doch geschützt zu sitzen. Sie hat aber auch einen ganz

wesentlichen Einfluss darauf, ob Ihr Wintergarten „funktioniert“. Denn aufgrund des hohen Glasanteils

und der relativ geringen Baumasse sind Wintergärten thermisch labil, d.h. sie werden

schnell warm, kühlen aber auch schnell wieder aus. Wie schnell beides vor sich geht, hängt von

zwei Werten ab: Der g-Wert zeigt an, wie viel Prozent der Sonnenenergie, die auf den Wintergarten

trifft, das Glas passieren kann. Er steht also für den Energiegewinn des Wintergartens, wohingegen

der U-Wert angibt, wie viel Energie durch die Außenhülle wieder verloren geht. Kurz gesagt: Ein

hoher g-Wert bedeutet immer hohen Energiegewinn, was im Winter sicherlich erwünscht ist, um die

Heizkosten niedrig zu halten, im Sommer aber zu zusätzlichen Maßnahmen bei Sonnenschutz

und Belüftung zwingt. Ein niedriger U-Wert bedeutet gute Isolation und geringer Wärmeverlust. Meine

Empfehlung: Wählen Sie den U-Wert Ihrer Wintergartenverglasung möglichst klein, den g-Wert

hingegen möglichst groß. Denn eine zu hohe Temperatur kann man mit recht einfachen Mitteln verhindern,

gegen eine zu niedrige Temperatur hilft nur eine erhöhte Heizleistung. Für den Bau eines Wintergartens

ist also eine ganze Reihe an Entscheidungen zu treffen. Lassen sie sich auf diesem Weg fachkundig

beraten, bei ihrer örtlichen Metallbauinnung. Damit das „Projekt Wintergarten“ auch wirklich hilft,

Ihre Lebensqualität zu erhöhen.

 

Original aus der Zeitung

 

 
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